Christiana Herzog

1987 Dipl. Drogistin

2007-2010 Ausbildung zur Psychosozialen- Beraterin, Fachschwerpunkt Erziehungsberatung, Elterncoach an der Arge, Erziehungsberatung Wien, Prof. Dr. Martina Leibovici-Mühlberger

2011-2013 Ausbildung zur Referentin für „Kultur und Gesellschaftsforschung“ Deutschland, Prof. Heide-Göttner-Abendroth

Warum ich Matriarchate so toll finde?

Das hat mit ihren und meinen Werten zu tun. Weshalb ich sie als gesellschaftliches Role Model sehe, liest du hier.

Weil ich eine Gesellschaft danach beurteile, wie es Kindern, Jugendlichen und Frauen geht.

Matriarchate sind als Gesellschaft kultivierter, erfolgreicher, sicherer, gesünder und somit zukunftsfähiger!

Das kommt von ihren Werten: Fürsorge, Respekt und Konsens. Gleichwertigkeit der Generationen und Geschlechter bei Achtung natürlicher Unterschiede und Vielfalt!

Ihre „menschlichere“ Ordnung ist ihr Erfolgsrezept: Die mütterliche Fürsorge wird als prototypische Handlung angesehen, welche die ganze Gesellschaft strukturiert. Geltend für alle Menschen, Männer und Frauen.

Dafür sorgen die Frauen, denn ihre Kultur richtet sich nach der Lebenswelt von Kindern und ihren Müttern, die im Zentrum stehen.

Gewalt wird abgelehnt. Darum kommen die meisten großen Probleme unseres Systems nicht vor oder sind unbekannt. Sie führen keine Kriege. Abwesenheit von Herrschaft, Hierarchie und Gewalt bringt keine Traumatäter hervor. Femizide, Kindesmissbrauch, Narzissmus, Egoismus – all das ist unbekannt.

Die meisten psychosomatischen Erkrankungen, die daraus resultieren, gibt es nicht.

Selbstbestimmtheit jeder Person ist Voraussetzung.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Frauen konzipieren und bauen ihre Häuser selber. Bildung ist ihnen wichtig. Sie ergreifen ihren Beruf, gründen und leiten ihre Unternehmen selbst. Wenn junge Frauen menstruieren, erlauben sie sich und gegenseitig, sich von allen Verpflichtungen und Tätigkeiten zurückzuziehen. Ältere Frauen versorgen sie. Frauen entscheiden für sich über Liebe, Sexualität und Mutterschaft nach eigenem Ermessen.

Anstelle von Konkurrenzdenken (das Kriegsideologien entspringt) gibt es Gemeinsamkeit und Fairness. Ausgleich und Umverteilung. Kein Arm und Reich. Friedliches Kräftemessen leben sie zum Beispiel im Sport.

Sie sprechen wie mit einer Stimme:

Das schafft eine Gesellschaft, die basisdemokratisch auf Konsens basiert.

Dabei hätten wir das stärkste Werkzeug in der Kindererziehung: das Vorleben.

Männer sind heroisch fürsorglich, setzen sich für Kinder, Alte und Beeinträchtigte ein. Sie sehen die Königsdisziplin jenseits von Macht und Kontrolle in Diplomatie und Selbstbeherrschung.

So halten sie den Weltfrieden.

In diesem Sinne erhältst DU anhand deines Themas Lösungsansätze jenseits des zerstörerischen Spätpatriarchats. Wir finden mit vorsichtiger Übertragungsreflexion Alternativen, damit dein Leben leichter und runder läuft, wenn wir alles Patriarchale, auf den Kopf Gestellte, wieder auf die Beine gestellt haben.

Ich freue mich auf deine Zuschrift.

Dieses Foto hat mir freundlicherweise Uscha Madeisky/MATRIAVAL zur Verfügung gestellt.

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